Die Deutsche Krebshilfe lehnt Spende ab !!!!      
         
  Luck Maurer:      
  Nachdem das Festival vorüber war, alle Rechnungen beglichen und der letzte Kassensturz gemacht wurde, rief ich voller Stolz bei der deutschen Krebshilfe an, um mitzuteilen das das Metal gegen Krebs ein voller Erfolg war!
Eine Dame am Telefon teilte mir in kaltschnäuzigster Weise mit, das Sie den Namen METAL GEGEN KREBS nicht schön findet.
Darauf machte ich Ihr klar, das es sich dabei um einen Musikstil handle... Desweiteren gab
sie mir in arrogantester Art und Weise zu verstehen, das Sie kein Geld von Rockertypen, bei denen sie sogar faschistische Hintergründe vermute, annehmen will. Um sie vom Gegenteil zu überzeugen bat ich sie, sich selbst ein Bild vom M.g.K. zu machen und auf unsere Internetseite zu sehen.
Leider gab mir die gute Frau aber zu verstehen, dass
sie nicht die „Zeit“ hätte, im Internet „rumzusurfen“...
Schwer entäuscht gaben wir daraufhin diese Pressemeldung heraus:
     
         
  Die Deutsche Krebshilfe e.V. hat das Spendengeld des letzlich abgehaltenen Metal Gegen Krebs Open Air nicht angenommen. Wie genau es dazu kam erfahrt ihr hier.      
         
  Metal gegen Krebs - Support the Fight!!!      
         
  So lautete das Motto des dritten Metal gegen Krebs Benefizfestivals am 28.08.2004 in Neukirchen bei Hl. Blut. Zahlreich waren sie erschienen, die Supporter. Rund 650 Besucher und 10 Bands, darunter Mystic Circle, Die Paten (feat. Felix & Matze von Crematory, Jagger von Disbelief u.a.), Disbelief, Dew Scented, Lacrimas Profundere, Seasons in Black, Dicksaw, Dark Wire und Leichenschrei rockten das Freizeitzentrum Hoher Bogen.
Neben der musikalischen Vollbedienung hatte das Festival auch noch ein kulinarisches Highlight zu bieten: Sternekoch Stefan Marquard und seine Truppe, die Jolly Roger Cooking Gang, sorgten ehrenamtlich für die außergewöhnliche und schmackhafte Verpflegung der Besucher und Musiker.
Insgesamt konnte ein Reinerlös von 3006,64 € gespendet werden.
Eigentlich sollte das Geld der deutschen Krebshilfe e.V. mit Sitz in Köln gespendet werden. Diese zeigten aber leider kein großes Interesse, dass sie sich nicht vorstellen konnten, das "diese Rockertypen" dazu im Stande sind, eine solche Spendenaktion durchzuführen. Außerdem hegte man seitens der Dt. Krebshilfe Zweifel, ob bei dieser "Gruppierung" nicht rechtsextreme Hintergründe vorhanden seien. Auf die Bitte von Veranstalter Luck Maurer, sich die Homepage doch mal anzusehen bekam dieser nur die Antwort, dass man keine Zeit habe, im www rumzusurfen. Daraufhin gab Herr Maurer der Organisation zu verstehen, dass man sich eine andere Institution suchen werden, welche auch das Geld von "Rockertypen" annehmen.
Der Erlös wurde nun an die Deutsche Josè Carreras Leukämie Stiftung e.V. gespendet, welche das Geld für die gleichen Zwecke verwendet wie die deutsche Krebshilfe, mit dem einen Unterschied, dass man dort bei weitem nicht so voreingenommen ist!
     
         
  Luck Maurer dazu:
"Ein bißchen angepisst bin ich natürlich! Vor allem weil es darum geht, DASS geholfen wird und nicht WER hilft. Hier zählt jeder Cent, ob er vom Anzugträger oder vom Rockertypen kommt, ist mal wirklich *******EGAL!"
     
         
 

LUCK MAURER dazu:
Am selben Tag, als die obige Pressemeldung veröffentlicht wurde, bekam ich einen Anruf von Bernd Schmitz, Geschäftsführer der deutschen Krebshilfe, der mich sogar nach Bonn zu einem persöhnlichem Treffen einladen wollte. Natürlich können Fehler passieren, und auch wenn die gute Frau, die mit Ihrer Aussage nicht nur mir, sondern der kompletten Metalszene eine ins Gesicht geschlagen hat, immer noch für die Bearbeitung von Spenden zuständig ist. Vielleicht hat auch sie daraus gelernt und Ihr Scheuklappendenken ein wenig abgelegt.

Egal wie auch immer, das Geld geht nun an die Jose Carreras Stiftung, die sich riesig freuen! Lasst es uns wie im letzten Jahr machen, feiern wir für den guten Zweck!
In ettlichen Internetforen wurde die Sache diskuttiert und auch zahlreiche Beschwerdebriefe und Emails gingen bei der deutschen Krebshilfe ein!

     
         
  Hier nun die offiziele Stellungnahme der Deutschen Krebshilfe nach diesem peinlichen Vorfall:      
         
  "Aufgrund der Fehleinschätzung einer Mitarbeiterin der Deutschen Krebshilfe, ist die Spende von "Metal gegen Krebs" abgelehnt worden. Wir bedauern diesen Vorfall zutiefst, sagte heute Bernd Schmitz, Geschäftsführer der Deutschen Krebshilfe. Es handelte sich um ein menschliches Fehlverhalten, das in dieser Form sicherlich nicht mehr vorkommen wird!

Die Deutsche Krebshilfe versteht sich als Anwalt und Sprachrohr aller Krebs-Patienten und ist einer der größten privaten Förderer von Forschungsprojekten und Modellvorhaben, welche dazu beitragen, dass die Früherkennung, Diagnose, Therapie und Nachsorge von Krebs stetig verbessert wird. Krebs-Patienten erhalten schnell und unbürokratisch Hilfe, und die Deutsche Krebshilfe klärt die Bevölkerung über alle Themengebiete rund um den Krebs auf.

Die Menschen setzen großes Vertrauen in unsere Arbeit, so Bernd Schmitz. Wir sind allen Spendern sehr dankbar und versichern, dass wir uns unserer Verantwortung bewusst sind! Die Deutsche Krebshilfe hat sich zur größten Bürgerinitiative gegen den Krebs entwickelt. Unter dem Motto "Helfen. Forschen. Informieren." hat sie seit ihrer Gründung mehr als 2.200 Projekte unterstützt."
     
         
  Luck Maurer bei der Checkübergabe: